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Schlussrunde in Wunsiedel: aller halben Punkte sind fünfe PDF Drucken E-Mail
  
Sonntag, den 08. Mai 2016 um 14:31 Uhr

In der heute Vormittag ausgespielten Schlussrunde im Meisterturnier des Wunsiedel Schachfestival vermochte unser SVE-Teilnehmer Hartmut Hehn, seinem Gegner dessen einziges Remis beizubringen.:P

 

Summa summarum stehen so nun für Hartmut am Ende 2,5/7 zu Buche, was sich zunächst wohl nicht  so gut liest, aber bei einem Turnier mit nach unten bei 1800DWZ/1900ELO limitierten Teilnehmerfeld schon okay sein kann, wenn man gegen eine entsprechende Gegnerschaft gespielt hat. Diesbezüglich war die erste Turnierhälfte angesichts der hier doch recht starken Gegner noch ziemlich gut gelaufen; in der zweiten Hälfte hätte dagegen aber wohl etwas mehr rausspringen können. Sicherlich dürfte Hartmut auch etwas enttäuscht sein, im Turnier keine einzige Partie gewonnen zu haben, nachdem er in der Liga doch noch einen Gegner nach dem anderen „zu plätten“ vermochte; hier fehlte es entsprechend also doch etwas an „Durchschlagskraft“.  Umgekehrt kann man auch positiv sehen, dass Hartmut aber auch nur recht selten den Kürzeren gezogen hat.

 

Ganz vorne an der Tabellenspitze kann man konstatieren, dass es der vor der Schlussrunde allein führende polnische GM Gajewski nicht auf Biegen und Brechen darauf angelegt hatte, seine Weißpartie gegen den doch ratingmäßig etwas schwächeren Gegner IM Fedorovsky partout gewinnen zu wollen. In einer recht trögen Grünfeld-Fianchettovariante, die ziemlich lange in nahezu symetrischen Bahnen verlief, vermochte der Favorit und Tabellenführende nichts herauszuholen und willigte entsprechend schon bald in die Punkteteilung ein. Quasi dasselbe gilt für den Setzlistenersten GM Rainer Buhmann, der als Nachziehender eine supersolide Damengambitvariante wählte, mit der er aber gegen seinen rund zweihundert ELO schwächeren Kontrahenten IM Gabor Nagy aber auch mehr oder weniger von vornherein auf ein Trachten nach dem Gewinn verzichtete. Deutlich mehr mühte sich da noch der vierte unmittelbare Verfolger GM Andrey Vovk, der jedoch als Nachziehender seinen letztlichen Mehrbauer im Leichtfigurenendspiel gegen den freilich auch starken Kontrahenten GM Alexander Delchev nicht verwerten konnte.

Sehr viel besser machte es da der württembergische Klassespieler IM Frank Zeller, der als Anziehender in einem geschlossenen Spanier seinen starken französischen Gegner GM Feller (ELO 2612) auf beeindruckende Weise zu bezwingen vermochte. Lohn für diese Klasseleistung ist der nach Punkten mit acht weiteren Spielern geteilte zweite Platz, wobei jedoch nach Buchholzwertung dann „nur“ der neunte Endrang dabei heraussprang.

Da es die unmittelbaren Verfolger also auch nicht besser hinkriegt hatten, brachte so der vor der Schlussrunde allein führende polnische GM Grzegorz Gajewski trotz seines doch etwas hasenfüßigen Spiels in der Schlussrunde seinen halben Punkt Vorsprung noch über die Ziellinie.

 

Unser Starter Hartmut Hehn reihte sich mit seiner Endpunktzahl in der Ergebnisliste nur ein paar wenige Plätze hinter seiner Setzlisteneinstufung auf dem 111.Rang (das kostet jetzt natürlich eine Runde!:P) ein, was lediglich eine geringfügige DWZ-Einbuße nach sich zieht, so dass Hartmut´s Endergbnis ihn wohl zwar nicht ganz befriedigen dürfte, aber sicherlich noch im grünen Bereich gesehen werden darf.

 

 

Aktualisiert ( Sonntag, den 08. Mai 2016 um 14:43 Uhr )
 
Wunsiedel Vorschlussrunde: Hartmut muss mit Remis vorliebnehmen PDF Drucken E-Mail
  
Samstag, den 07. Mai 2016 um 21:17 Uhr

In der sechsten und damit vorletzten Runde schaffte es Hartmut nicht, sein gewisses DWZ-Übergewicht und den Anzugsvorteil voll zur Geltung zu bringen und musste sich so mit dem inzwischen vierten Remis begnügen.

An der Tabellenspitze konnte der polnische GM Gajewski durch seinen Schwarzsieg gegen GM Werle alle zwischenzeitlich zu ihm aufgeschlossenen Kontrahenten wieder um einen halben Punkt distanzieren, da diese über ein Remis nicht hinauskamen oder im Fall des zuletzt erwähnten Überraschungsmannes Roland Loos gar verloren haben.

 

In der morgen Vormittag ab bereits 9:00 Uhr ausgespielten Schlussrunde muss Hartmut nun mit den schwarzen Steinen gegen den annähernd gleichalten Helmut Kuespert (1.FC Marktleuthen, DWZ 1920) antreten, der offenbar ein kompromissloser Zeitgenosse ist und im Gegensatz zu Hartmut im ganzen gegenwärtigen Turnier noch keine einzige Remispartie gespielt hat. Sicherlich kommt dem Ausgang dieser Partie für Hartmuts persönliches Turnierfazit nochmals einige Bedeutung zu.

Ganz vorne darf der derzeit allein führende setzranglistenfünfte Pole (ELO 2598) mit Weiß gegen IM Michael Fedorovsky (ELO 2483) antreten und dürfte so gute Chancen haben, das Turnier allein für sich zu entscheiden. Recht bemerkswert ist auch das bisherige Abschneiden der württembergischen Schachgröße IM Frank Zeller (ELO 2402), der bisher 4,5 Punkte erzielt hat und morgen an Brett 4 mit Weiß gegen den französischen GM Sebastien Feller (ELO 2615) anzutreten hat.

Eine Übertragung der vorderen acht Bretter findet bei chess24.com statt, die über die Turnierseite www.wunsiedel-schachfestival.de zu erreichen ist ("Livebretter" auf der rechten unteren Hälfte), sowie auch auf dem Schachserver von schach.de/Chessbase.

[Hinweis 23:25 Uhr: an die in der Rubrik "Partieanalysen" bereits geposteten Turnierpartien Hartmuts wurden inzwischen Hartmuts beide heutigen Partien angehängt (diesmal mit vom Berichterstatter erstellten Varianten); Mi.Rupp]

Aktualisiert ( Samstag, den 07. Mai 2016 um 23:57 Uhr )
 
Eilmeldung: Wunsiedel Runde 5 - Hartmut unterliegt PDF Drucken E-Mail
  
Samstag, den 07. Mai 2016 um 13:19 Uhr

 

SVE-Starter Hartmut Hehn hat seine Schwarzpartie der fünften Runde gegen seinen von der Papierform her ebenbürtigen Gegner (DWZ 2040) leider verloren.

 

Wie der eine oder andere User im Zuge einer Analyse von Hartmut´s inzwischen in der Rubrik „Partieanalysen“ geposteten Partien vielleicht auch schon festgestellt haben wird, ist dies auch insofern schade, als in den Runden zuvor wohl eher noch etwas mehr drin gewesen wäre, als letztlich bisher punktemäßig rausgesprungen ist. Vor allem auch in der vorigen Runde gegen einen noch stärkeren Gegner wäre sicherlich noch mehr drin gewesen als die letztliche Punkteteilung; im Zusammenhang mit dem Auslassen der Gewinnfortsetzung vor dem vierzigsten Zug (wie sie Hartmut als Variante im Rahmen der geposteten Partie selbst angegeben hat) sei dabei darauf hingewiesen, dass Hartmut da in ziemlicher Zeitnot gewesen sei, wie er mir inzwischen telefonisch mitgeteilt hat.

Auch in der dritten Runde gegen den Erfurter „Jungspund“ wäre zumindest wohl ein Bauerngewinn dringewesen, nachdem der junge Gegner zuvor als Weißer keinen Vorteil herauszuspielen vermochte und dann gegen Ende der Parie wohl noch ein bisschen überehrgeizig fortgesetzt hatte. Ob der Mehrbauer dann in dem resultierenden Turmendspiel dann zum Gewinn gereicht hätte, ist freilich bei der generellen Remisbreite von Turmendspielen wohl nicht so sicher. In dem Zusammenhang wäre vielleicht noch zu berichtigen, dass Hartmut vor einem ausgefochtenen Duell mit seinem blutjungen Gegner also doch nicht „gekuscht“ hat, wie das doch recht zeitige Posten des Ergebnisses auf dem Ergebnistableau dem Berichterstatter suggerierte. Allerdings müssen da beide dann doch recht zügig gespielt haben, um in der Zeit 29 Züge zu spielen ^^.

 

Ganz vorne im Teilnehmerfeld ist es den Verfolgern bis dato nicht gelungen, auf den allein führenden GM Gajewski aufzuschließen; alle Partien endeten hier bislang remis, eben auch die Partie am Spitzenbrett, wo es der Setzlisten-Nr.1 GM Buhmann eben nicht gelungen ist, den Führenden zu bezwingen. Das Ergebnis in einem Verfolgerduell steht allerdings zur Stunde noch aus.

 

Bei noch zwei verbleibenden Runden heißt es für Hartmut nun also wohl, sich nochmals richtig zusammenzureißen, damit das Turnier dann letztlich doch noch auch insgesamt als eher positives Ergebnis verbucht werden kann.

Hartmut hat nun in der Vorschlussrunde mit Weiß gegen Frank Wiese (SV Waterkant Saal, DWZ 1895) anzutreten.

An der Tabellenspitze konnten nun doch noch der niederländische GM Jan Werle sowie überraschend auch der designierte Fidemeister Roland Loos (Post/Süd Regensburg) mit einem Weißsieg über den französischen GM Sebastien Feller zum führenden GM Gajewski nach Punkten aufzuschließen. Die Spitzenpaarungen lauten nun GM Werle - GM Gajewski sowie GM Vovk - Loos.

Aktualisiert ( Samstag, den 07. Mai 2016 um 15:01 Uhr )
 
Eilmeldung: Wunsiedel Runde 4: Hartmut Hehn spielt neuerlich Remis PDF Drucken E-Mail
  
Freitag, den 06. Mai 2016 um 20:08 Uhr

Hartmut gelang es in der heutigen abendlichen vierten Runde, mit den weißen Steinen spielend gegen seinen von der Papierform her deutlich favorisierten Gegner mit Oberligaformat (DWZ 2221) neuerlich ein Remis zu erzielen. Unterm Strich stehen so zwar mit 1,5/4 gegenwärtig keine 50% zu Buche, doch angesichts der bisher überwiegend deutlich höher gerateten Gegnerschaft ist Hartmut damit dennoch auf einer Plusperformance unterwegs.

 Nachtrag: Die Auslosung für die morgen Vormittag ausgespielte fünfte von insgesamt sieben Runden ist nun erfolgt; Hartmut hat als Schwarzer mit Bruno Kreyssig (SG Leipzig, DWZ 2040) gegen einen Spieler von ungefähr gleicher Kragenweite anzutreten.

 

Ganz vorne im Teilnehmerfeld, das in seiner diesjährigen zehnten Auflage mit insgesamt 15 Großmeistern so stark besetzt ist wie noch nie zuvor, besitzt nunmehr nur noch die Nr.5 der Setzliste, der polnische GM Grzegorz Gajewski (ELO 2598), eine gänzlich weiße Weste. Dieser hat nun morgen Vormittag (Start 9.30 Uhr) mit den weißen Steinen gegen die Nr.1 der Setzliste, den deutschen Nationalspieler Rainer Buhmann (ELO 2651) anzutreten, der dem Führenden zusammen mit neun weiteren Spielern bei einem halben Punkt Rückstand auf den Fersen ist.

 


Anmerkung 22:10 Uhr: Hartmut hat dem Berichterstatter gerade seine bisherigen Partien zugeschickt; diese sind nun für jedermann zugänglich in der Rubrik "Partieanalysen" anzuschauen!

Aktualisiert ( Freitag, den 06. Mai 2016 um 22:12 Uhr )
 
Eilmeldung: Wunsiedel Runde 3: Hartmut begnügt sich (womöglich weise) mit dem Spatz in der Hand PDF Drucken E-Mail
  
Freitag, den 06. Mai 2016 um 12:28 Uhr

Der Berichterstatter schaute vor Kurzem etwas verwundert auf das Auslosungstableau der zurzeit laufenden dritten Runde, denn bereits ziemlich zeitig sah der in der Begegnung unseres Starters Hartmut Hehn eine Punkteteilung eingetragen! Auch wenn Hartmut neuerlich schon wieder die schwarzen Steine zu führen hatte, hatte der Berichterstatter da bei Hartmuts zuletzt an den Tag gelegten Top-Ligaform angesichts des von der Papierform her doch etwas schwächeren Gegners eigentlich doch fast noch mehr erwartet.

 

Insofern kam dem Berichterstatter wohl naheliegenderweise zunächst in den Sinn, dass Hartmut wohl mit dem Output der Eröffnungsphase nicht zufrieden war. Nachdem Erstgenannter jedoch inzwischen einen Blick in die FIDE-Eloliste geworfen hat, drängt sich nun freilich noch ein weiterer Erklärungsansatz auf, denn unter der entsprechenden Dateikarte von Hartmuts Gegner Moritz Weishäutel (SV Empor Erfurt) ist als Geburtsjahr doch tatsächlich „2004“ eingetragen!

Wenn ein Gegner dieses jungen Alters nun aber bereits eine DWZ nahe 1900 aufweist, dann ist freilich davon auszugehen, dass es sich da nicht nur lediglich um einen durchschnittlich begabten Jungschächer handeln dürfte, sondern vielmehr um einen, der wohl eher einen goldenen Löffel in die Wiege gelegt bekommen hat und sicherlich einstmal in höheren schachlichen Sphären anzutreffen sein wird. Dem Berichterstatter scheint es jedenfalls keinesfalls unverständlich, dass man es da selbst als zuletztiger "Liga-Riese" nicht unbedingt auf eine Nagelprobe zur Auslotung der wirklichen Höhe dessen Talents anlegen möchte, zumal man sich als gestandener Schächer sicherlich nicht allzu behaglich fühlt, wenn später womöglich doch noch Murphys Gesetz greifen und es entsprechend so kommen sollte, dass das eigene Brett von zahlreichen neugierigen Kiebitzen eingekreist und umlagert wird, die dann wohl vor allem auf die vermeintliche Sensation lauern, dass ein routinierter Altmeister von so einem (mit Verlaub) Dreikäsehoch zur Strecke gebracht wird.

Insofern jedenfalls zumindest vom Berichterstatter keinerlei Vorwurf, in diesem Fall mit dem Spatz in der Hand vorliebgenommen  zu haben.  

 

Nachtrag:
Inzwischen ist die dritte Runde beendet und die neue vierte Runde ausgelost, die um 16 Uhr startet. Hartmut bekommt es nun mit Ralf-Michael Grosshans (SK Weidhausen, DWZ 2221) zu tun. Da der nun aber kein Jungspund mehr, sondern bereits ungefähr in Hartmuts eigenem Alter ist, besteht für unseren Starter also weiter kein Grund zu besonderer Beunruhigung ;)

Aktualisiert ( Freitag, den 06. Mai 2016 um 14:55 Uhr )
 
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