Schachverein Ebersbach e.V.

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Trotz Niederlage eine große Sensation PDF Drucken E-Mail
  
Freitag, den 23. September 2016 um 15:12 Uhr

Bezirksklasse  B  2016/17   Runde 1:

SF Deizisau III -   SV Ebersbach II   6,5;1,5

 

Die Umstände, die den Saisonstart für die Erste knifflig gemacht haben, wirkten sich verstärkt auf die Zweite aus. Mit zwei der besten Spieler zur Verstärkung in Langenau, kombiniert mit anderen Ausfällen, sah die Aufstellung für den ersten Spieltag schon reichlich verdächtig aus, mit 50% Ersatzspielern. Trotzdem konnte eine komplette Blamage vermieden werden, auf nicht unspektakuläre Weise!

 

Auf den Brettern 4, 6 und 7 kam der Unterschied im Spielniveau leider recht deutlich zum Ausdruck; am 1. und 8. Brett waren die Verhältnisse zwar ein wenig ausgeglichener, für Punkte reichte es dennoch nicht.

Am 2. Brett hatte der Ebersbacher Spieler nach dem Tausch der eigenen Dame gegen zwei Türme fast schon eine gute Stellung erreicht; ein Remis wäre drin gewesen, wenn nicht sogar ein Sieg! Ein schnöder Patzer zerstörte die Hoffnung leider. Der Brettpunkt wurde eben für einen Tag aufgehoben, an dem der Mannschaftssieg davon abhängt.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Hans Leutz bereits in gewohnt unerschütterlicher Manier mit einem Remis sichergestellt, dass die Ebersbacher Mannschaft nicht komplett leer ausgehen würde.

Eine letzte Partie war noch am Laufen – Nils Wurmbauer gegen einen um 600 Punkte (!) überlegenen Gegner... mit einer Qualität mehr und verbundenen vorgerückten Freibauern auf seiner Seite! Die Punkteverteilung am Anfang des Berichts verrät den Partieausgang. Ein großartiger Sieg und eine große Leistung!

 

Die nächsten Spieltage entscheiden dann das Schicksal der zweiten Mannschaft in dieser Saison, denn gegen die nächsten drei Gegner müssen Punkte drin sein, wenn es mit dem Klassenerhalt klappen soll.

 

 

Manuel Zöller

 
Verbandsliga-Auftakt: weitere Nachbetrachtung nun online PDF Drucken E-Mail
  
Dienstag, den 20. September 2016 um 18:38 Uhr

In der Rubrik "Partieanalysen" ist nun eine erste Partie inklusive einer allgemeinen Rückschau für jedermann einsehbar veröffentlicht

Aktualisiert ( Dienstag, den 20. September 2016 um 22:50 Uhr )
 
Kampfschach vom Feinsten und gerechtes Remis PDF Drucken E-Mail
  
Sonntag, den 18. September 2016 um 18:15 Uhr

Verbandsliga Süd 2016/17   Runde 1:

TSV Langenau   -   SVE    4:4

 

Dass der Start in die neue Verbandsligasaison knifflig werden könnte, war spätestens seit der urlaubsbedingten Absage der beiden Stammspieler Ralf Warthmann und Dietmar Kessler klar. Die Gastgeber durften sich spätestens bei Bekanntgabe der Aufstellungen etwas ausgemalt haben, zumal sie in Bestbesetzung antraten - und Langenau hat nun einmal ein Team, das an einem guten Tag jeden Gegner in der Verbandsliga schlagen kann.

Den Start machte Bernd Grill - in einem Katalanen holte er zu wenig aus der Eröffnung heraus und nahm in annähernd gleicher Stellung das Remisangebot des Gegners an. Die Entscheidung war nicht leicht, da zu jenem Zeitpunkt klar war, dass zwei Partien bereits in höherem Sinne verloren waren - während die anderen Stellungen jedoch durchaus Mut machten. So war es für das Spitzenbrett das elfte (!) Remis in Folge in einer Turnierpartie. Nach dem Verlust besagter zweier Partien (Bretter 6 und 8), in denen die Überlegenheit der Gastgeber in puncto Spielstärke deutlich zutage trat, folgte noch ein weiteres Remis von Ersatzmann Nikola Karacic, der eine eher verdächtig anmutende Stellung ins Remis rettete. Nach dem 1:3-Rückstand war es also an der Zeit, endlich aufzuholen. Michael Rupp konnte seine wenig attraktive Stellung ins Remis retten, wonach der Ausgang des Kampfes tatsächlich immer noch völlig offen war, da die übrigen drei Partien von Werner Junger, Uli Junger und Hartmut Hehn allesamt gut aussahen. Leider verdarb Uli Junger (Brett 4) seine Partie noch zum Remis - drei Mehrbauern hatten in einem Springerendspiel nicht zum Sieg gereicht (was schon vorkommen kann, wenn der Gegner den König im Spiel hat und man selbst eben nicht). Die Post-mortem-Analyse ergab jedoch, dass vermutlich ein subtiler Gewinnweg existiert hätte. Werner Junger (Brett 3) entkorkte einen interessanten Gewinnweg: anstatt die klar gewonnene Partie trocken nach Hause zu fahren, stellte er zweizügig eine Figur ein! Ironie des Schicksals: die Stellung war selbst danach noch gut für ihn!  Sein Gegner wurde der praktischen Schwierigkeiten nicht Herr und verlor die Partie schließlich, weil es ihm in einem Endspiel mit zwei Bauern gegen Springer und Bauer nicht gelang, den letzten weißen Landwirt abzutauschen. Den Deckel machte Hartmut Hehn an Brett 5 drauf: in einer übersichtlichen Stellung mit Springer und Mehrbauer gegen Läufer lavierte er im Stile von Anatoli Karpov und verpasste dem Gegner eine langanhaltende Massage. Lohn der Mühen war der entscheidende Punkt, der unserem dezimierten Team das ersehnte Unentschieden bescherte. Unter den gegebenen Umständen durfte der SVE mit diesem Ergebnis sicherlich zufrieden sein, zumal das spielerische Niveau an diesem Tag auf beiden Seiten fast durchweg hoch war.

In drei Wochen empfängt der SVE dann Markdorf. Mit den etablierten Spielern wieder an Bord sollte ein Sieg gegen den Aufsteiger machbar sein. Über Zuschauer freuen wir uns jederzeit. Beginn ist am Sonntag, den 9.10.2016 um 10 Uhr im Spiellokal.

Bernd Grill

Aktualisiert ( Montag, den 19. September 2016 um 01:10 Uhr )
 
Mit neuem Farb-Layout in die neue Saison PDF Drucken E-Mail
  
Dienstag, den 13. September 2016 um 13:30 Uhr

Liebe Schachfreunde,

die Links für die Mannschaftskämpfe sowie die Aufstellungen wurden aktualisiert und die Farbgebung neu angepasst.

Viel Spass beim Stöbern auf unserer Homepage!

Aktualisiert ( Mittwoch, den 14. September 2016 um 21:59 Uhr )
 
WEM Runde 9: Alle Neune! PDF Drucken E-Mail
  
Sonntag, den 04. September 2016 um 15:07 Uhr

[sachlich berichtigt  04.09. 17:38]

Aufgrund der "Sperrigkeit" der Berichterstattung von der WEM wird diese nun bis auf den unten stehenden Abschlussbericht in die Rubrik "Spiel- und Turnierberichte" verschoben; Mi.Rupp 11.09. 23:10Uhr

 

Bernd hat es am Ende tatsächlich geschafft: er konnte in neun Runden (als einer von nur zwei Spielern) von keinem Spieler geschlagen werden!

 

So formuliert liest sich das doch dann ganz gut und vermag so vielleicht ein bisschen zu kaschieren, dass es Bernd in dieser Meisterschaft sicherlich doch etwas an Durchschlagskraft und vielleicht auch im Laufe der Zeit in der einen oder anderen Partie auch etwas an gesundem Selbstvertrauen gefehlt hat, um doch mal noch mehr erreichen zu wollen. Dennoch werden wir Eberbacher auf seine gezeigte Solidität in der schon bald beginnenden Ligasaison zählen und bauen können, wobei der Berichterstatter zuversichtlich ist, dass Bernd von der zuletzt gewonnenen reichen Spielpraxis profitieren und dann entsprechend noch eine Schippe drauflegen können wird.

Dass das gestrige Remis in seiner Remisbilanz an und für sich nicht berücksichtigt werden sollte, hat der Berichterstatter ja im gestrigen Bericht bereits betont, doch wer jetzt glaubte, dass Bernds letztes Remis in der heutigen Schlussrunde wie nicht selten in solchen Rundenturnieren bestimmt nicht mehr richtig ausgekämpft wurde, hat sich geschnitten, wie sich der Leser am Ende des Beitrags noch selbst überzeugen können wird ...

 

Wie im vorigen Rundenbericht geschildert, war die Konstellation vor der Schlussrunde nochmals recht spannend geworden, nachdem es ein paar Runden zuvor zeitweilig doch so aussah, dass der über weite Strecken führende FM Jens Hirneise kaum mehr zu gefährden sein sollte. Doch nachdem der gegen Ende des Turniers noch ein paar Mal nicht über Remis hinausgekommen war, waren zwei Spieler doch noch in Reichweite gekommen, waren dabei aber zuletzt auch auf die Schützenhilfe des Setzlistenersten FM Josef Gheng angewiesen, von der in mehr oder weniger der genau derselben Konstellation im Vorjahr dann Thilo Kabisch profitieren konnte, dem FM Gheng damals mit seinen Schlussrundensieg gegen FM Andreas Reuss noch zum Titel verhalf.

Auch in diesem Jahr mühte sich der Erdmannhäuser redlich darum, dem Führenden noch seine einzige Niederlage beizubringen. Nachdem er in der Eröffnung wohl bereits nichts aus seinem Anzugsvorteil herauszuholen vermochte, probierte er gar, mit einem objektiv betrachtet wohl bereits mehr als lediglich fragwürdigen Bauernopfer die Stellung noch entsprechend zu verkomplizieren und praktische Chancen zu generieren, doch FM Hirneise behielt die Übersicht und konnte dann später aus einer Position der Stärke heraus das für die Meisterschaft auf jeden Fall ausreichende Remis unter Dach und Fach bringen.

Da wie schon angedeutet er doch über weite Strecken des Turniers in Führung lag und diesem entsprechend seinen Stempel aufzudrücken vermochte, darf man nicht zuletzt angesichts des Vorsprung eines ganzen Punktes letztlich wohl auch von einem verdienten Sieg sprechen. Entsprechend an dieser Stelle auch Glückwunsch an den jüngeren der beiden Hirneise-Schachbrüder!

 

Da also der Führende in der letzten Runde nicht mehr ausgerutscht ist, waren im Nachhinein betrachet die Ereignisse und Ergebnisse an den Folgebrettern jedenfalls für die Titelfrage nicht mehr von wirklicher Relevanz. Das mag hoffentlich den beiden Spielern, die sich noch theoretische Chancen ausrechnen durften, zum Trost gereichen, insbesondere Turniersenior Josef Gabriel (Jg.´45), der mit der besten Buchholz aller Teilnehmer noch die besten Chancen hatte, im Falle einer Niederlage des Führenden diesen tatsächlich noch abfangen können. Auch wenn er das relative Lospech hatte, in der Schlussrunde mit Schwarz gegen den Setzlistenzweiten IM Ulrich Schulze (Heilbronner SV) spielen zu müssen, dem er letztlich nach einer interessanten Partie dann auch unterlag, hat der Stuttgarter mit 5,5/9 und nach Buchholzwertung dem sechsten Gesamtrang noch ein tolles Ergebnis erzielt. Der Stuttgarter Senior vermag damit zum einen zu beweisen, dass wir offenbar den richtigen Sport ausüben, um uns auch in höherem Alter noch erfolgreich mit deutlich jüngeren Sportlern messen zu können und zum anderen damit denjenigen von uns, die sich vermeindlich auch bereits auf dem absteigenden Karriereast befinden, mit seinem Beispiel Mut machen, an einen weiteren Schachfrühling zu glauben.

Hinter dem klaren Gesamtsieger FM Jens Hirneise (SF Deizisau) mit 7/9 vermochte sich FM Igor Neymann (Stuttgarter SF) mit seinem Schlussrundensieg gegen Enis Zuferi nach Buchholzwertung noch auf Platz zwei zu schieben vor den punktgleichen Nikolas Pogan und IM Ulrich Schulze (beide Heilbronner SV). Für unseren Starter Bernd Grill sprang mit seinen 50%, wie er sie schon im Vorjahr erreichte, letztlich der fünfzehnte Platz unter den 28 Teilnehmern des Meisterturniers heraus.

 

In Kandidatenturnier zog unser passives Vereinsmitglied Rainer Wolf, der mit einem Sieg noch die Chance hatte, unter Umständen gar noch den Gesamtsieg davonzutragen, leider den Kürzeren. In einer seiner typischen Königsfianchetto-Partien traff er mit Schwarz spielend nach Ansicht des Berichterstatters das eine oder andere Mal zweitklassige strategische Entscheidungen, um letztlich in eine Stellung zu geraten, in der er doch recht hilflos dem gegnerischen Angriffsspiel ausgeliefert war. Dies verhalf seinem Gegner und Setzlistenfünften Walter Schaffert (SG Ludwigsburg) zum Gesamtsieg. Dennoch ist Rainer letztlich mit 6/9 und dem vierten Gesamrang ein gutes Ergebnis gelungen, nachdem es zu Anfang des Turniers nicht so sonderlich lief.

 

[Alle Ergebnisse sind schon seit gestern abend auf der Turnierseite http://wem.svw.info/wem_16/ und deren Unterrubriken eingestellt. Auch lassen sich zumindest die übertragenen Partien der beiden Turniere downloaden sowie zahlreiche Fotos anschauen]

 

Abschließend nun also noch der Nachweis, dass Bernds letztes Remis durchaus als ausgefochtenes Kampfremis klassifiziert werden darf ...

Aktualisiert ( Sonntag, den 11. September 2016 um 23:26 Uhr )
 
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